COMPLAC Media-Lexikon: Alle relevanten Begriffe mit P

Plakatanschlag (Plakatwerbung)
Im strengen Verständnis des Begriffs bezeichnet Plakatwerbung alle Formen der Werbung, die mit Hilfe von Plakaten erfolgt. Generell wird jedoch darunter einfach derjenige Bereich der Aussenwerbung verstanden, der mit Hilfe von Plakaten auf Allgemeinstellen, City-Light-Postern (CLP), Ganzstellen, Großflächen, Kleintafeln und Spezialstellen wirbt.

Plakatformate
Es gibt verschiedene Plakatformate mit den verschiedensten Größen. Um die Größe eines Plakates zu berechnen, geht man von einer Basisgröße aus, das DIN A1=59 cm x 48 cm Format. So besteht z.B. ein Großflächenplakat 18/1 aus 18 A1 Bögen (356 cm x 252 cm).

Plakat-Media-Analyse/PMA
Die Plakat-Media-Analyse (PMA) umfasst die Leistungswerte der Werbeträger Großflächen, Ganz- und Allgemeinstellen sowie City-Light-Poster. Sie wird im Auftrag des Fachverbandes für Aussenwerbung (FAW) durchgeführt und ermittelt auf Basis von Interviews die Reichweite, die Gross Rating Points und demographische Zielgruppenmerkmale.

PpS/Plakatseher
Die in der ag.ma verabschiedete intramediale Plakatwährung ist der PpS, der Plakatseher pro Stelle. Dabei handelt es sich um einen sichtbarkeitsgewichteten Pasagenkontakt mit einem einzelnen Plakat-Werbeträger (= Stelle) und somit um eine Werbemittelkontaktchance.

POS
POS steht für Point of Sale (Ort des Verkaufens) - Ein im Marketing und Vertrieb gängiger Begriff zur Definition des Verkaufsortes. Im Wesentlichen werden hiermit die Outlets der Handelsketten gemeint. Die Kommunikation von Werbebotschaften am POS spielt für die Kaufentscheidung von Produkten eine wesentliche Rolle und sollte daher im Kommunikationsmix stets mit berücksichtigt werden.

Proximity
Proximity steht im englischen für Nähe und stellt in diesem Kontext die ortsbezogene Werbung auf mobilen Endgeräten dar. Die Messungen der Endgeräte beruhen auf GPS- oder Funk-Daten.

Page Impression
Der Seitenabruf oder auch Page Impression zeigt an, wie oft eine bestimmte Webseite besucht und somit geladen wurde. Er ist eine Kennzahl für die Besucherdichte auf Webseiten und kann somit als Indikator für die Popularität der Webseite fungieren.

Paid Content
Alle Inhalte in digitalen Medien (z.B. im World Wide Web oder in Mobile Medien), die man gegen Gebühren erhält und dann nutzen kann, bezeichnet man als Paid Content.
Im Gegensatz zu Paid Services, gelieferte Dienste gegen Bezahlung (wie die Teilnahme an Online-Auktionen), handelt es sich bei Paid Content um nicht substanzielle Realgüter, wie zum Beispiel Musiktitel,  Apps oder Informationen. Diese digitalen Güter werden einmalig gegen Bezahlung heruntergeladen.

Performance Marketing
Lässt sich auch als Leistungs-Marketing übersetzen (engl. performance = Leistung). Es handelt sich dabei um eine Strategie, bei der man den Erfolg der Marketing-Maßnahmen messen und gegebenenfalls die Kampagnen optimieren kann. Messbarkeit und Optimierung sind also die Grundbausteine des Performance Marketings. Dieses Prinzip hat erst mit dem Online Marketing an Wert gewonnen, da dort die Aufrufe und die Reaktionen der Kunden im Gegensatz zu herkömmlichen Kampagnen in Print etc. besser messbar sind. Speziell in der Neukundengewinnung und Kundenbindung ist diese Strategie für Unternehmen und Agenturen sehr vorteilhaft.

Postview-Tracking
Postview ist eine Trackingvariante, die besonders im Affiliate Marketing eine wichtige Rolle gespielt hat. Bei dieser wird die Zählung eines Kontakts bereits mit der bloßen Einblendung eines Werbemittels mithilfe eines Cookies aktiviert. Allerdings ist das Postview-Tracking im Affiliate-Marketing mittlerweile eingeschränkt worden, da es vielfach für sogenanntes Cookiedropping missbraucht wurde.
Wichtig ist View-Tracking aber weiterhin in der Erfolgsmessung von Display-Kampagnen. Hier wird es verwendet um zu belegen, dass nicht nur Klicks sondern auch Sichtkontakte mit Werbemitteln Kaufentscheidungen beeinflussen können.

Programmatic Advertising
Oder kurz PA (deutsch: programmatische Werbung) ist ein automatisierter Einkauf von Werbeflächen und der Ausspielung der Werbung auf diesem Inventar. Das dahinterliegende Ziel ist die möglichst effektive Ausspielung von Onlinekampagnen, mit kleinstmöglichem Aufwand für alle Parteien: Der SSP (Sell-Side-Platform), dem Anbieter der Werbeflächen, der DSP (Demand-Side-Platform) und dem Anbieter der Kampagne. Der Unterschied zum klassischen RTB (Real-Time-Bidding) ist hierbei die Verbindung des RTB mit den Vorteilen des Zielgruppen-Targetings. Das bedeutet, dass das Real-Time-Bidding  zwar einen Teilbereich des Programmatic Advertisings abdeckt, es daher aber nicht identisch ist.

Publisher
Als Publisher bezeichnet man in der Branche die Betreiber von Webseiten. Also das, was früher Verlage waren, nur meistens viel kleiner und oft auch Ein-Mann-Firmen.

Paid Media
Bezeichnet eine Form des Marketings, die nach einer erfolgreichen Conversion stattfindet. Eine erfolgreiche Conversion wäre beispielsweise ein abgeschlossener Kauf eines Produktes oder das Herunterladen eines Whitepapers. Nach dieser Aktion werden dem Kunden weitere Interaktionen angeboten, um die Bindung zwischen Unternehmen und Kunden zu stärken. Post-Conversion Marketing findet beispielsweise in Onlineshops statt, bei denen dem Kunden nach einem Kauf noch weitere Produkte vorgestellt werden. Das Ziel besteht darin, eine langfristige Kundenbindung zu schaffen.

PPI
Der Page Performance Index (PPI) ist eine Kombination aus dem Wachstum einer Facebook-Seite und der Engagementrate. Je höher der PPI ist, desto schneller wächst die Seite und desto lebendiger ist sie.

Push Marketing
Bezeichnet eine Marketingstrategie aus der Distributionspolitik, bei der Produkte oder Dienstleistungen in den Handel „hineingedrückt“ werden sollen. Dabei sollen den Kunden die Produkte so attraktiv wie möglich von Groß- und Einzelhändlern angeboten werden. Der Kunde wird also nur indirekt von dem Unternehmen angesprochen.

PageRank
Der PageRank ist ein Algorithmus, der die Qualität einer Webseite aufgrund ihrer Linkstruktur bewertet. Der Algorithmus wurde von den Google Gründern entwickelt und in Googles Suchmaschine verwendet.
Der PageRank einer Webseite ergibt sich aus den Links, die von anderen Webseiten auf sie verweisen, welche auch Backlinks genannt werden.
Für den am Ende entstehenden PageRank spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Einerseits ist die Anzahl an eingehenden Links relevant und andererseits die Qualität der Webseite, von der aus verlinkt wurde.

Paid Search
Paid Search bedeutet aus dem Englischen übersetzt bezahlte Suche und bezieht sich auf Suchergebnisse, für die der Werbetreibende zahlt. 

Post-Impression Activity
Post-Impression Activity bedeutet aus dem Englischen übersetzt „Aktivität nach einer Impression“ und misst, welche Aktionen ein Nutzer unternimmt, nachdem er eine Seite oder einen Banner angesehen hat. Dabei kann der Nutzer zum Beispiel ein Produkt kaufen, sich auf der Webseite registrieren, sich für Newsletter eintragen oder die Seite auch wieder verlassen. Genau dieses Verhalten wird bei der Post-Impression Activity in Kennzahlen gemessen. Sie basiert dabei auf der Kennzahl der Page Impressions, also der Seitenaufrufe.

 



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